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"Die Steine erzählen"

Der Bildhauer und Architekt Bory Jenő (1879-1959) hat die Burg nach seinen eigenen Bauplänen und seiner eigenen Fantasie 40 Sommer lang aus Liebe zu seiner Frau und als Andenken an seine künstlerischen Träumen gebaut.

Er hat 1912 das Grundstück gekauft, auf dem anfangs neben Weinreben und Obstbäumen nur ein Weinkeller mit dem dazugehörigen Weinberghaus stand. Dieses Häuschen wurde dann von Bory Jenö zu einer Wohnung umfunktioniert, über welches er sogar noch ein Studio gebaut hat. Mit dem Bau der Burg hat er erst nach dem Ersten Weltkrieg begonnen, nachdem er immer mehr Aufträge für Skulpturen bekommen hatte und das Geld welches er dadurch verdiente auch für den Bau verwenden konnte.

Mit dem Bau, der Verfeinerung einzelner Bereiche und dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigte Bory Jenö sich bis zu seinem Lebensende. Zum Grössten Teil hat er alleine, sich auf seine zwei Hände verlassend, gearbeitet, nur manchmal nahm er Gebrauch von gelegentlichen Hilfskräften. Bory Jenö war ein gelernter Architekt, hat aber trotzdem nicht nach traditionellen Methoden gebaut, sondern sich lieber auf seine Fantasie verlassen und der Umgebung entsprechend gebaut. Die durch die Wände und Türme entstandenen Räume sind die Ergebnisse der selben künstlerischen Vorstellung wie auch die Skulpturen. So gesehen ist die Burg nichts anderes als ein bildhauerisches Kunstwerk in architektonischen Größe.

Kisvonattal a Bory-várba